Thonet

Eine der ältesten familiengeführten Möbelmanufakturen der Welt: Designikonen aus Bugholz & Stahlrohr seit 1819 – aus dem nordhessischen Frankenberg.

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Klassiker, die bleiben: Wiener Geflecht & Freischwinger

Ob man sie als Klassiker mit Geschichte und Patina ansieht oder als zeitlose Designikone mit Sammlerwert – Thonet-Originale werden von Menschen auf der ganzen Welt wertgeschätzt: ein vertrautes und zeitloses Kulturgut, das man achtet und vererbt.

Ausgehend von der Kaffeehauskultur Mitte des 19. Jahrhunderts finden wir die Möbel überall dort, wo wir uns treffen, austauschen, kurz innehalten oder mobil arbeiten – zu Hause, in Lounges, Büros oder im Café.

Mit diesen Wohnikonen machst Du Dein Zuhause unverwechselbar.

Klassiker, die bleiben: Wiener Geflecht & Freischwinger

Ob man sie als Klassiker mit Geschichte und Patina ansieht oder als zeitlose Designikone mit Sammlerwert – Thonet-Originale werden von Menschen auf der ganzen Welt wertgeschätzt: ein vertrautes und zeitloses Kulturgut, das man achtet und vererbt.

Ausgehend von der Kaffeehauskultur Mitte des 19. Jahrhunderts finden wir die Möbel überall dort, wo wir uns treffen, austauschen, kurz innehalten oder mobil arbeiten – zu Hause, in Lounges, Büros oder im Café.

Mit diesen Wohnikonen machst Du Dein Zuhause unverwechselbar.

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Möbelholz ist nicht rund. Außer man biegt es.

Die Erfolgsgeschichte des Familienunternehmens Thonet (man spricht es übrigens Tonn-nett aus) begann mit dem Werk des Kunst- und Bautischlers Michael Thonet, der 1819 seine erste Werkstatt in Boppard am Rhein eröffnete.

Mit zierlichen, eleganten Stühlen und dem Erproben neuartiger Holzverarbeitungs-Techniken erlangte er schnell Bekanntheit. Der internationale Durchbruch aber gelang ihm 1859 mit dem Stuhl Nr. 14 (heute 214), dem sogenannten Wiener Kaffeehausstuhl – oder auch dem ältesten industriell hergestellten Stuhl der Welt:

Durch das Perfektionieren der Biegetechnik von massivem Buchenholz konnte er erstmals einen Stuhl beinahe industriell herstellen. So erfand er lange vor der Globalisierung ein nahezu weltweit verfügbares Produkt.

Das Prinzip Thonet

Basis war ein Baukastensystem, dessen Komponenten nach Bedarf gefertigt und kombiniert werden konnten. Eine geniale Vertriebsidee kam hinzu: 36 in Einzelteile zerlegte Stühle verpackte er inklusive der Schrauben platzsparend in einer Kubikmeter-Transportkiste und verschickte sie in die ganze Welt. Erst dort vor Ort wurden sie dann fertig montiert. Deshalb gilt Thonet als Pionier des Industrie-Designs: Mit dem Stuhl Nr. 214 begann die Geschichte des modernen Möbels.

Bugholzstühle in Ballsälen, Casinos & Grand Hotels

Eine Anekdote erzählt davon, wie das neue Pariser Eiffelturm-Restaurant mit Thonet-Stühlen eingerichtet wurde. Dabei stürzte ein Stuhl von der ersten Plattform aus 57 Metern Höhe in die Tiefe – und nahm keinen Schaden! Bis heute sind Gestaltung, Qualität und Langlebigkeit für Thonet Möbel die wichtigsten Merkmale.

Ein Original Thonet-Möbelstück erkennst Du übrigens unter anderem an den eingravierten Stempeln/Signets oder den Papieretiketten. Thonet hat schon sehr früh damit begonnen, seine Stühle damit auszustatten, was heute eine große Hilfe bei der Bestimmung der Epoche ist, zu der ein Stück gehört.

Um 1890 waren Thonets Bugholzstühle in der Wiener Gastronomie bereits weit verbreitet. Ob Hugo von Hofmannsthal und Arthur Schnitzler im Café Griensteidl oder elegante Damen und Herren im Pariser Moulin Rouge, im venezianischen Lido oder in den Berliner Kempinski-Weinstuben: Auf zahlreichen Postkarten aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts sind europäische Ballsäle, Casinos und Grand Hotels mit Thonet-Stühlen dokumentiert.

Auch in den 1920er Jahren möblierten sie Treffpunkte, an denen das großstädtische Leben pulsierte. Architekt Ferdinand Kramer stattete das Frankfurter Café Bauer aus, wo u. a. Theodor W. Adorno, Walter Benjamin und Siegfried Kracauer regelmäßig verkehrten. Auch heute ist Thonet im Projektgeschäft eine Geschichte, die beständig fortgeschrieben wird – in der Elbphilharmonie, der Frankfurter Kunsthalle Schirn oder der Berliner Max-Schmeling-Halle.

Eine neue Zeit – ein neues Material: Möbel aus Stahlrohr

Siebzig Jahre nach der Entwicklung des heutigen Stuhls Nr. 214 schuf Marcel Breuer seine ersten Einrichtungsgegenstände aus Stahlrohr. Nach der Übernahme der von ihm mitgegründeten Firma Standard Möbel fertigte Thonet ab 1930 Breuers Entwürfe – so entstanden die heutigen Stahlrohr-Klassiker S32 und S64.

Sie sind wichtige Verbindungen zwischen der traditionellen Bugholztechnik und dem modernen Stahlrohrbiegen: Ihr Wiener Geflecht erinnert an überliefertes Handwerk, ihre raumprägende Gestalt mit der Funktion des (von Mart Stam initiierten) Freischwingers wies bereits in Richtung Zukunft.

In den 1930er Jahren war das Unternehmen der weltweit größte Produzent der damals neuartigen Möbel, die von bekannten Architekten der Avantgarde wie Marcel Breuer, Mart Stam, Ludwig Mies van der Rohe, Le Corbusier oder Charlotte Pérriand entworfen wurden.

Gefertigt wurden die Stahlrohrmöbel mit damals völlig neuer Produktionstechnik im Werk Frankenberg/Eder, seit Ende des Zweiten Weltkriegs der Stammsitz des Unternehmens. Heute sind die frühen Stahlrohrmöbel bekannte Meilensteine der Designgeschichte.

Ab den 1960er Jahren begann nach dem Zweiten Weltkrieg dann wieder die Zusammenarbeit mit namhaften Entwerfern wie Egon Eiermann, Verner Panton oder Pierre Paulin. Gestalter wie Eddi Harlis oder Hanno von Gustedt sind Eingeweihten heute vor allem durch ihre Möbelentwürfe für Thonet bekannt.

Das sagt Geliebtes Zuhause

Wir lieben den Mut der Thonet-Familie, mit bahnbrechenden Technologien und herausragendem Design immer wieder Neues zu wagen, ohne dabei die Wurzeln der langen Unternehmenstradition zu vergessen. Alles Streben des Familienunternehmens ist geprägt von der Verbindung aus Form, Funktion und Ästhetik.

Auch sind die innovativen und weltweit bekannten Stühle, BeistelltischeGarderoben und Schuhregale damals wie heute auf Langlebigkeit ausgerichtet. Sie zeichnen sich durch höchste Qualität und zeitlose Formensprache aus – unaufdringliche Blickfänger, die sich im Wohn- und Esszimmer genauso einfügen wie im Flur und Homeoffice.

Stahlrohrmöbel lassen sich heute präzise und zuverlässig maschinell umformen – Bugholzmöbel dagegen erfordern unverändert viel Arbeitskraft. So erzählt jedes Möbelstück schon vor Verlassen des Werks eine Geschichte. Wir freuen uns sehr, etwas beitragen zu können, dass jede Generation den Reiz der Originale von Thonet für sich entdecken kann.