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Herbstküche Part II – 3 vegane Rezepte aus Syls Küche zum Nachkochen

Und weiter geht es frisch und munter in der Herbstküche!  ♥ Heute gibt es noch den zweiten Teil zu unserem Besuch auf dem Isemarkt in Hamburg.

Gemeinsam mit Syl habe ich drei tolle vegane Herbstrezepte ausprobiert, die alle unheimlich lecker sind und vor Vitaminen nur so strotzen. Aber lest selbst! Nachkochen absolut empfohlen 😉

 

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ROTKOHLSALAT

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500g Rotkohl

2 süße Äpfel

eine halbe Packung Walnüsse

Agavendicksaft

Rapsöl, Apfelessig

Salz und Pfeffer

Den Rotkohl putzen, Strunk entfernen, waschen und fein hobeln oder schneiden und in eine Schüssel geben. Mit dem Salz, Essig und Öl gut vermengen und mit den Händen kneten. Für 1 Stunde ziehen lassen. Die Äpfel waschen und in Stücke schneiden.

Die Walnüsse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit Agavendicksaft beträufeln, so dass sie ganz mit dem Saft bedeckt sind und für 2–3 Minuten in den Backofen (180°C) schieben. Passt auf, dass die Nüsse nicht verbrennen! Sie karamellisieren leicht und sind super-lecker.

Den Salat eventuell leicht mit Agavendicksaft abschmecken und dann schön mit den Apfelstückchen und Nüssen verziert, in einer Schüssel servieren.

 

Kürbiskuchen2

 

KÜRBISKUCHEN

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Trockene Zutaten:

200 g Mehl, Vollkorn, Dinkel, kann auch gerne gemischt werden

1 TL Natron

1/4 TL Backpulver

1/2 TL Zimt

Eine Prise Salz

50 ml Agavendicksaft

Flüssige Zutaten:

250 g Kürbispüree z.B. vom Hokkaido (Ein Kürbispüree entsteht, wenn man einen Kürbis, halbiert oder in große Stücke geschnitten, bei 220 °C im Backofen bäckt, bis das Fruchtfleisch sehr weich ist. Den Kürbis dann abkühlen lassen und mit dem Blender pürieren.)

100 ml Rapsöl

100 ml vegane Milch / Pflanzenmilch z.B. Reis-, Soja- oder Dinkelmilch

Kürbiskuchen1

Kürbiskuchen3

 

Zusätzlich: Nüsse und eine Handvoll Datteln für eine Dattelcreme, 2 EL Kakao, 3–4 EL pflanzliche Milch

In einer großen Schüssel alle trockenen Zutaten gut miteinander vermischen. Ebenso alle flüssigen Zutaten mit Hilfe eines Handrührgerätes gut vermischen.

Den Backofen auf 175 °C vorheizen. Dann trockene und flüssige Zutaten miteinander vermischen und diesen Teig in eine viereckige, gefettete Form füllen. Anschließend nach Belieben Nüsse in den Teig drücken. Den Kuchen bei 175 °C Umluft ca. 45 Minuten backen.

Die Datteln für 30 Minuten in Wasser einweichen. Danach in einen Rührbecher geben, 3–4 Esslöffel pflanzliche Milch und 2 Esslöffel Kakao zugeben und pürieren, bis eine cremige Masse entsteht. Den Kuchen mit der Creme servieren.

 

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KÜRBIS-HUMMUS

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Für dieses Rezept habe ich Muskatkürbis genommen, da sein Fruchtfleisch schön faserig ist.

Den Kürbis habe ich, wie schon oben beschrieben, zu einem Püree verarbeitet. Einige größere Stücke hebe ich auf, um mit einer Gabel das weiche Fruchtfleisch in Fasern herauszuschälen – diese werden später auf die Hummuspaste gelegt.

400 g Kichererbsen (ganz weich gekocht, eventuell aus der Dose)

200 g Kürbispüree und noch ein bisschen Püree zum Dekorieren

2 EL Tahina (Sesampaste)

Zitronensaft von einer halben Bio-Zitrone

2–3 Knoblauchzehen (durchgepresst)

halbes Bund Koriander

3–4 EL Rapsöl, 2 EL Wasser

Meersalz

Wenn man trockene Kichererbsen nimmt, sollen sie erstmal für 12–24 Stunden eingeweicht werden. Danach kocht man sie so lange, bis sie sehr weich sind (etwa 2 Stunden). Man kann aber auch gekochte Kichererbsen in Glas oder Dose kaufen.

Alle Zutaten werden mit einem Blender oder Pürierstab zu einer schönen cremigen Masse verrührt. Falls die Masse zu dick ist, rührt man noch ein bisschen Wasser unter.

Den Hummus auf frisches Brot streichen, pfeffern und mit den Kürbisfasern auf einem Teller servieren.

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Na, habt Ihr Lust die Rezepte nachzukochen?! Dann schnell den Einkaufszettel schreiben. Danach ab in die Küche, Schürze umgebunden und ein tolles, buntes Herbstmenü für Eure Lieben gezaubert! 🙂

Habt noch eine schöne Woche!♥