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Ferm Living

Give Away, interior, unterwegs

ferm LIVING Frühjahr Sommer 2019: die Highlights

Als ich im Januar auf der IMM Köln die neue Kollektion von ferm LIVING zum ersten Mal live sah, dachte ich mir „Wow – so unfassbar harmonisch!“. Die Farben, die Materialien, da stimmte einfach alles! Ich bin sowieso ein sehr großer Fan von ferm LIVING und habe alles direkt aufgesaugt wie ein Schwamm.

Es gibt in dieser Kollektion ein paar echte Highlights, mit denen ich auch direkt beginnen möchte, weil ich es gar nicht aushalte, erst später davon zu schreiben. Die MUSCHEL aaaaaaahhhhhh, ist die schön ? Eines der schönsten Teile, die ich in den letzten Jahren für den Shop eingekauft habe. Ihr könnt sie als Objekt stellen, sie bepflanzen, als Vase verwenden, vielleicht fällt Euch auch noch was anderes ein?! Fakt ist: Beautiful ohne Ende und direkt auch für mich zu Hause und für unser Büro geordert, damit ich sie mir immer anschauen kann. ❤️ Im Onlineshop ist der erste Schwung schon restlos ausverkauft, aber Ende Juni kommen dann nochmal richtig viele angespült, die ihr jetzt schon vorbestellen könnt.

Auch ganz toll der schwarze Papierkorb, ein echter Hingucker – definitiv nichts, was man unter dem Tisch verstecken möchte. Und die unfassbar schöne Wanduhr, der tollste Schmuckständer ever (kommt Ende Mai), eine richtig formschöne Gießkanne in schwarz, eine neue Plantbox in der Farbe „warm grey“ und ganz viel praktisches Zubehör für die Boxen, zum Beispiel Ablagen aus Holz, Container, Divider in verschiedenen Farben. Dann für die Küche Tischschoner in Gold und Schwarz, die Ripple-Serie gibt es bald auch aus grauem Glas, neue Textilien, Kissen, Decken Teppiche … auch für draußen!

Es gibt so goldige Becher mit Gesichtern für die Kinder (aber nur als Stiftebecher oder ähnliches zu benutzen – nicht für Lebensmittel geeignet) in Hell- und Dunkelgrau. Den tollen großen Birnenkorb gibt es bald auch in klein, zuckersüß, und auch in einer Apfelform (ebenfalls bald online), neue Lampen, Teppiche, eine neue Schlange in groß und erstmals auch in klein, Tapeten … ❤️

Ich könnte jetzt noch lange so weiter machen, aber schaut doch mal selbst: Auf dem Messestand hab ich ein paar Schnappschüsse für Euch gemacht. Der Großteil der Kollektion ist auch bereits online im Shop erhältlich oder auch teils vorbestellbar.

Und wenn Ihr die Bilder unten fertig geschaut habt, hab ich am Ende des Beitrags noch ein tolles Goodie …

Hier seht ihr mich gerade bei meiner Lieblingsbeschäftigung: Schöne Neuheiten für unseren Shop aussuchen ❤️ gemeinsam mit Tinna und Gry von ferm LIVING.

Und?? Wie ist der erste Eindruck?

So, und nun aber wie versprochen unser Goodie für Euch:

Die ersten 30 von Euch, die ab Mittwoch, den 17.4.2019 ferm LIVING-Artikel im Wert von mindestens 79 Euro bestellen, bekommen automatisch ein Birnenkissen von ferm LIVING Kids im Wert von 39 Euro mit in den Warenkorb gelegt. Ist das nicht toll!?

Ich wünsche Euch einen schönen Tag, Katja


Trine Andersen (ferm LIVING), Tine Kjeldsen (TineKHome), Charlotte Guéniau (RICE)
Insights, interior

Frauenpower im Interior: 15 Fragen an 3 erfolgreiche Gründerinnen

Nein, er ist keiner von diesen lustig ausgedachten Pseudofeiertagen. Im Gegenteil – in Deutschland begehen wir ihn als eines weniger Länder bereits seit seinem Beginn in 1911.

Und doch ist er, trotz seines bedeutsamen Hintergrunds, vielen Menschen nicht im Bewusstsein. Aber vielleicht ändert sich das ja jetzt, wo er 2019 in Berlin sogar erstmals ein offizieller, gesetzlicher Feiertag ist.

Die Rede ist vom Internationale Frauentag, der auf die Konferenz sozialistischer Frauen 1910 in Kopenhagen zurückgeht. In Deutschland führte die Bewegung auf Initiative von Clara Zetkin damals zur Einführung solch elementarer Errungenschaften wie das Frauenwahlrecht in 1918.

Vieles wurde seitdem zum Thema Frauenrechte erreicht – und eine Menge bleibt noch zu tun, auch in Deutschland.

Das Thema Gender-Ungleichheit in der Arbeitswelt bleibt drängend aktuell.

Und auch, wenn wir uns den Frauenanteil bei den Unternehmensgründungen anschauen, so lag dieser 2017 in Deutschland bei lediglich ca. 38 Prozent, bei den Start-ups sogar nur bei 13,9 Prozent (Quelle: statista).

Traditionelle Mechanismen und männliche Machtgefüge, erschwerter Zugang für Frauen zu Risikokapital … Es gibt viele Gründe, warum nach wie vor relativ wenige Frauen gründen. Auch fehlendes Selbstbewusstsein spielt eine Rolle.

Mit unserem Kurzportrait von drei erfolgreichen Unternehmerinnen möchten wir den Internationalen Frauentag nutzen, um weibliches Unternehmertum sichtbarer zu machen. Wir möchten weibliche Vorbilder zeigen, um Frauen Mut zu machen, ihre Ressourcen und ihr Potential zu nutzen.

Dafür erzählen uns Unternehmerinnen, die ihren Traum vom eigenen Interiorlabel erfolgreich verwirklicht haben von den Hürden, wie sie diese gemeistert haben und was sie anderen Gründerinnen raten.

Denn wir sind viele: Powerfrauen mit Besonderheiten, Stärken und oft beeindruckenden Lebenswegen, denen manchmal nur der letzte, entscheidende Anstoß oder Mentor fehlt. Weil die größte Herausforderung häufig ist, an uns selbst zu glauben, groß zu denken und unsere eigenen Ziele hoch genug zu setzen.

Auf geht’s zu den guten Vorbildern. ♀ 💪



RICE-Gründerin und Creative Director Charlotte Guéniau

Charlotte Guéniau
Charlotte Guéniau: so positiv und kraftvoll, wie wir sie kennen und lieben

Ihr Weg in die Selbständigkeit war mutig und bedeutete nach 15 Jahren auch den Abschied aus ihrem gewohnten Leben in Paris.

Doch spätestens mit der Geburt ihres Sohnes Max in 1989 sehnten sich Charlotte und ihr Mann Philippe nach einem flexibleren Leben. Eines, mit dem sie Familie und Beruf besser unter einen Hut bekamen. Denn das war etwas, das sie in ihren fordernden und interessanten Jobs als Angestellte nicht fanden.

Die Idee zur Selbständigkeit wurde bei einem Essen mit Freunden auf dem Land geboren. Die ersten Produkte ihres Labels RICE waren Raffiataschen aus Madagaskar.

Später kamen farbenfrohes Melamingeschirr und kunterbunte Wohnaccessoires dazu, für die RICE heute weltweit bekannt ist. Charlottes Unternehmen wurde parallel zu ihren Kindern groß – und inzwischen hat auch Tochter Selma bereits eigene Designs zur Kollektion beigetragen.

Charlotte Guéniau mit Tochter Selma
Charlottes Tochter Selma trägt bereits mit eigenen Designs zur RICE-Kollektion bei

Charlotte liebt es nicht nur bunt, sondern auch, Gäste zu bewirten und gute Gespräche zu führen. So sind ihre seit 2014 existierenden RICETERIAs ebenfalls echte Herzensprojekte. In Deutschland findet Ihr das erfolgreiche Konzept aus Café und Laden bisher in Stuttgart, bald wieder in Hamburg und demnächst in Gießen – oder aber in Dänemark, Frankreich, USA und der Türkei.

15 Fragen an … Charlotte

  1. Meine größte Hürde bei der Gründung war (Wir haben Charlottes Antworten aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt) nichts wirklich. Ich weiß nicht warum, aber als wir nach Dänemark gezogen sind und angefangen haben, war ich sehr zuversichtlich und nicht besorgt. Ich wusste, dass es uns gut gehen würde. Und wenn nicht, konnten wir immer noch zurück nach Frankreich gehen und dort einen tollen Job bekommen.
  2. So habe ich sie gemeistert: Die ersten Jahre haben viel Spaß gemacht – es war nicht der gleiche Druck, den ich heute spüre. Wir haben viel mit Freunden gearbeitet – und es war sehr LIVE LOVE LAUGH.
  3. Diese beiden Fähigkeiten haben mir in der Vergangenheit am meisten geholfen: Meine gute Freundin Fiona hat mir diesen großartigen Rat gegeben: KREATIVITÄT über CHAOS – das hilft mir immer, auf der hellen Seite zu bleiben.
  4. Meine größte Kraftquelle ist … vielleicht meine Energie und mein Selbstvertrauen – und ich versuche, auf mich aufzupassen. Das klappt nicht immer perfekt, aber ich versuche es und mache Yoga und Sport.
  5. Das ging am Anfang so richtig schief: Hmmmm – Ich habe eine starke Fähigkeit, zu vergeben und zu vergessen …
  6. Das macht RICE so besonders: Schwer zu sagen – aber vielleicht, dass wir uns selbst immer treu bleiben: Wir zögern nie, bunt zu bleiben – auch wenn die Welt schwarz und weiß geworden ist.
  7. Die Key-pieces unserer Kollektion sind … fröhliche – bunte – langlebige und funktionale Dinge – für die Küche und auch für die Aufbewahrung, würde ich sagen.
  8. Darauf bin ich stolz: Wir sind immer noch da und entwickeln uns immer noch weiter. Aber ich glaube, ich bin nicht so gut darin, stolz zu sein …
  9. Mein nächster Meilenstein ist … erfolgreich viele weitere Riceterias auf der Welt zu eröffnen und unsere RICE-Kollektion weiterzuentwickeln.
  10. Die wichtigste Lektion meines Lebens: Live – Love – Laugh … und der Rest wird folgen.
  11. Mein zweitliebster Beruf: Partyplaner wäre mein Traumjob – oder Hotelbesitzer.
  12. Das bestgehütete Geheimnis in meinem Adressbuch: Mein schöner kleiner Fischladen »Byt he water« in Kerteminde. Ich nehme dich mit dorthin, wenn du vorbeikommst.
  13. Dieser Person möchte ich nicht in der Sauna begegnen: Donald Trump
  14. Wenn Frauen sich gegenseitig unterstützen, … Ich liebe es – sisterhood is the new buzzword.
  15. Mein Rat an Gründerinnen / Frauen, die vom eigenen Unternehmen träumen: Just do it.
RICE Sofa und Kissen
Typisch RICE: immer mit einem Augenzwinkern
RICE Melamin und Porzellan
Melamin & Porzellan von RICE: kunterbunt und voller Lebenslust
RICE Melamin Bowls
Everyday magic: Die Magie der Farben wirkt schon am Frühstückstisch
RICE Melamingeschirr
Leicht & leise: hochwertiges Melamin in Porzellanoptik



ferm LIVING-Gründerin und Creative Director Trine Andersen

Trine Andersen, ferm LIVING
Trine Andersen: Ihre Kollektion basiert auch auf den Bedürfnissen ihrer eigenen Familie

Sie ist im Kleidergeschäft ihrer Eltern zwischen Nähmaschinen und Stoffballen groß geworden und hat schon als Kind Stoffpuppen-Kollektionen samt passender Kleidung entworfen.

Modedesignerin wurde sie letztlich zwar nicht, doch nach ihrer Ausbildung zur Design Managerin Communication und beruflichen Stationen als Art Director gründete Trine Andersen 2005 ihr eigenes Grafikdesign-Studio.

Das organische Wachstum ihres daraus in 2006 gegründeten Unternehmens ferm LIVING ergab sich stets aus ihren persönlichen Anforderungen und Lebenssituationen:

Ihre erste Tapete entwarf sie, als sie für ihre Wohnung nirgendwo das klare Design fand, das sie sich wünschte. Mutig entwarf sie zehn eigene Tapeten und buchte einen Messestand auf der Formland. Ihr Geld reichte zwar lediglich für die Produktion einer einzigen Tapete, aber die Resonanz darauf war so überwältigend, dass sie weiter machte.

Als Trine und ihr Mann Martin Eltern von August und Saga wurden, wuchs ferm LVINGs Kids Collection. Und als die Familie in ein größeres Fabrikloft zog, so entstanden auch dafür neue Produkte. Immer ist Trines Alltag auch ihre Inspiration.

Chaos & Ruhe – dieses Wohnzimmer fängt die Kontraste des Lebens auf


15 Fragen an … Trine Andersen

  1. Meine größte Hürde bei der Gründung war (Trines Antworten haben wir aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt)die Entscheidung zu treffen, meinen Job aufzugeben und den Start meines eigenen Unternehmens zu finanzieren. Die Bank war nicht bereit, einem jungen Mädchen, das nichts besaß, Geld zu leihen.
  2. So habe ich sie gemeistert: Abgesehen von der Tatsache, dass meine Eltern mir geholfen haben und bei der Bank für mich gebürgt haben, glaubte ich von Anfang an an meine Idee.
  3. Diese beiden Fähigkeiten haben mir in der Vergangenheit am meisten geholfen: Meine Design Skills aus meinem Background als Grafik Designerin waren vom ersten Tag an eine große Hilfe. Dies kombiniert mit der Fähigkeit, mir nicht allzu viele Sorgen über Dinge zu machen, die in der Zukunft passieren könnten. Wenn ich ein klares Bauchgefühl habe, dann gehe ich danach – ohne viel über all die negativen Dinge nachzudenken, die folgen könnten. Dass ich mit Eltern aufgewachsen bin, die ihr eigenes Geschäft führten, machte es für mich ganz natürlich, in diese Richtung zu gehen: Ich war weder gelähmt noch überrascht davon, wie viel man arbeiten muss, wenn man ein Unternehmen gründet.
  4. Meine größte Kraftquelle ist … mein Mann – dadurch, dass er mich unterstützt und seit so vielen Jahre Teil der gesamten »Sache« ist.
  5. Das ging am Anfang so richtig schief: Es scheint seltsam, aber mir kommt nichts wirklich in den Kopf. Vielleicht habe ich auch die Fähigkeit, schlechte Dinge zu vergessen – und nicht nur die Begabung, mich nicht um die schlechten Dinge zu kümmern, die in der Zukunft passieren können. ☺ Es gab zwar von Anfang an und auch jetzt ständig Herausforderungen und Probleme, die gelöst werden müssen, aber ich habe nicht das Gefühl, dass irgendetwas wirklich schief gelaufen ist.
  6. Das macht ferm LIVING so besonders: Es geht uns nicht nur darum, schöne Produkte herzustellen – wir beschäftigen uns auch viel damit, worauf es ankommt, ein gutes und persönliches Zuhause zu schaffen, in dem wir uns wohlfühlen können. Wir geben unser Bestes, um Menschen zu inspirieren. Wahrscheinlich erklärt es nichts besser als diese Kerngeschichte unseres Unternehmens: Wenn wir unsere Träume und Erwartungen lenken, auf der Suche nach Sinn und Komfort, streben wir nach einem ausgeglichenen Leben mit Raum für Chaos und Ruhe, Momente der Besinnung und Augenblicke der Freude. Wir sehnen uns nach einem Ort, an dem wir WIR sein können, den wahren Wert der Dinge erkennen und uns zu Hause fühlen können. Basierend auf einer Leidenschaft für authentisches Design und klare Funktionalität fordern wir uns selbst heraus, die Zukunft zu gestalten. Und wir sind stolz darauf, Produkte zu kreieren, die uns helfen, die Kontraste des Lebens auszugleichen. Wir entwickeln uns ständig weiter und streben nach Verbesserung. Das haben wir von Anfang an getan: Jahr für Jahr einen Fuß vor den anderen gestellt und organisch gewachsen, sodass sich jeder Schritt des Weges natürlich anfühlte. Es war mehr ein leichter Flow vorwärts als ein Sprint nach festgelegten Zielen. Unser Design basiert auf unseren persönlichen Wünschen und Bedürfnissen: Wir alle haben Familien, Kinder und Häuser zum Dekorieren, und so produzieren wir Entwürfe, mit denen wir selbst leben wollen.
  7. Die Key-pieces unserer Kollektion sind … Wir haben gerade unsere SS 19-Kollektion auf den Markt gebracht, und ich muss die Rico-Sofaserie, unsere neue Arum-Lampenserie und unsere neuen getufteten Wandteppiche in einer limitierten Auflage hervorheben. Außerdem haben unsere Tapeten immer einen besonderen Platz in unseren Herzen, denn so begann alles in 2006.
  8. Darauf bin ich stolz: Auf meine Kinder. Und was wir (ich UND meine Kollegen) bisher mit ferm LIVING erreicht haben: Designprodukte für Menschen in +55 Ländern auf der ganzen Welt zu kreieren und zu vertreiben; diesen Menschen zu helfen, schöne und persönliche Häuser und Räume zu schaffen. Und ich bin stolz darauf, alles von Grund auf neu aufgebaut zu haben – ohne einen Cent in der Tasche.
  9. Mein nächster Meilenstein ist … ein persönlicher: Die Gegensätze des Positiven und Negativen im Leben zu umarmen und daraus zu lernen – und mich darauf zu konzentrieren, das Gute in allen Situationen hervorzubringen.
  10. Die wichtigste Lektion meines Lebens: Meinem Bauchgefühl zu vertrauen.
  11. Mein zweitliebster Beruf: Ich würde ein Hideaway-Hotel in den schwedischen Wäldern führen. Eines, das den Leuten einen Zufluchtsort bietet und an dem sie für ein paar Tage auftanken können – ganz ohne Technologie.
  12. Das bestgehütete Geheimnis in meinem Adressbuch: Es ist kein Geheimnis, aber das Thorvaldsens Museum ist weit weniger bekannt, als es das verdient. Die Farben, die Fliesen und die Skulpturen sind einfach atemberaubend.
  13. Dieser Person möchte ich nicht in der Sauna begegnen: … und auch nirgendwo sonst: Donald Trump.
  14. Wenn Frauen sich gegenseitig unterstützen, … Only the sky is the limit! Ich weiß, wie es ist, anfangs keinen Kredit zu bekommen und wie wichtig es dann ist, anderweitige Unterstützung zu finden. Dies ist auch einer der Gründe, warum unsere letzten beiden Publikationen das Leben und das Zuhause von Frauen vorgestellt haben, die ihrem Glück folgen, diese besondere Firma gegründet haben und ihr ganzes Leben lang ihrem Herzen zuzuhören.
  15. Mein Rat an Gründerinnen / Frauen, die vom eigenen Unternehmen träumen: Versuche, Dir nicht zu viele Sorgen zu machen und sei vorbereitet, mit jahrelanger Hingabe wie eine Verrückte zu arbeiten. Und vergiss nicht, zwischendurch Spaß zu haben.
Nordische Klarheit auf den Punkt gebracht
Muses: ästhetische Vasen-Sammlung aus Steingut mit Mattglasur
Klares Design für ein Zuhause, in dem wir WIR sein können
Es geht nicht nur um schöne Produkte – sie müssen auch im Alltag funktionieren



TineKHome-Mitgründerin und Creative Director Tine Kjeldsen

Tine Kjeldsen, voller Herz & Inspiration

Sie war 22 als sie ihren Interiorladen in Odense gründete. Schon kurz darauf fand Tine Kjeldsen auf Interiormessen nicht mehr die Produkte für ihren Shop, nach denen sie suchte. Ihr Stil nämlich ist schon immer besonders – sie folgt keinem Trend oder Lifestyle, sondern einzig ihrem Herzen und ihren eigenen Augen.

So wagte Tine gemeinsam mit ihrem Mann Jacob, den sie bereits auf der
Highschool kennengelernt hatte und mit dem sie heute die drei gemeinsamen Kinder Klara, Tilde und Konrad hat, ihr eigenes Unternehmen: TineKHome.

Tine und Jacob fanden einen Lieferanten in China, der Tines erstes eigenes Design, gestreifte Kissen und Quilts in Grau und Blau, für sie fertigte. Diese kamen so gut an, dass Tine schon zwei Tage nach Ankunft des Containers voller Produkte restlos ausverkauft war.

Die Textilien sind noch heute Basics ihrer Kollektion – gemeinsam mit vielen anderen einzigartigen, handgefertigten Stücken aus Marokko, Vietnam, Indien … Im Mix mit skandinavischer Schlichtheit ergibt sich der tiefenentspannte Stil, mit dem die Marke so begeistert.

Slow Living – TineKHome hat ihre Handschrift längst gefunden


15 Fragen an … Tine

  1. Meine größte Hürde bei der Gründung war (Tines Antworten haben wir aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt) Handwerker und Hersteller zu finden, die das richtige Profil und Wissen für all meine Ideen hatten. Und Zeit zu finden, diese Lieferanten zu besuchen – um sicherzustellen, dass die Produktionsanlagen gut funktionierten und keine Kinderarbeit eingesetzt wurde.
  2. So habe ich sie gemeistert: Indem ich geduldig war: Ich nahm mir vor, jedes Land zu besuchen, in dem wir produzierten – eines nach dem anderen. Ich bin stolz darauf, eine enge Beziehung zu fast allen Handwerkern und Herstellern zu haben – dadurch dass ich sie seit Anfang an kenne, einige seit fast 20 Jahren.
  3. Diese beiden Fähigkeiten haben mir in der Vergangenheit am meisten geholfen: Bevor ich mit TineKHome startete, hatte ich ein Interior-Ladengeschäft – diese Erfahrung hat sicherlich die Art und Weise beeinflusst, wie wir mit unseren Kunden und ihren Anforderungen umgehen. Außerdem, meinem Stil und meiner Marke immer treu zu sein.
  4. Meine größte Kraftquelle ist … Ich stehe zu meinem Stil und kümmere mich nicht um Interior Trends – ich entwerfe nur das, was mir selbst gefällt und womit ich auch mein eigenes Haus dekorieren mag.
  5. Das ging am Anfang so richtig schief: Ich kann mich an keinen Kummer erinnern, aber mit Sicherheit gab es Hürden auf dem Weg dorthin, wo wir jetzt sind. 😊
  6. Das macht TineKHome so besonders: Dass Jacob, mein Mann, und ich TineKHome geschaffen haben und wir immer noch lieben, was wir tun … auch 20 Jahre später.
  7. Die Key-pieces unserer Kollektion sind … viele und Hunderte – wie kann ich da auswählen?! 😀
  8. Darauf bin ich stolz: Auf meine Familie und all die Erfahrungen, die TinekHome uns als Familie gegeben hat. Kunsthandwerker auf der ganzen Welt zu besuchen, gemeinsam mit unseren Kindern – das war unglaublich und ein Geschenk, um ihnen die ganze Vielfalt der Welt zu zeigen.
  9. Mein nächster Meilenstein ist … privat: Anfangen zu begreifen, dass die Kinder jetzt nicht mehr ständig um uns herum sind. Und lernen, auch dieses Leben zu genießen. Meine Kinder sind solch ein großer Teil meines Lebens – wenn sie älter und selbstständiger werden, bleibt plötzlich viel Zeit übrig für Arbeit, Yoga, Kochen und Freunde.
  10. Die wichtigste Lektion meines Lebens: Lernen, in der Gegenwart zu leben. Und nicht ständig ein schlechtes Gewissen wegen des Nichterreichten zu haben – früher oder später wird es erreicht.
  11. Mein zweitliebster Beruf: Housekeeping 😃
  12. Das bestgehütete Geheimnis in meinem Adressbuch: Ein Spaziergang entlang des Strandes in Kerteminde – Sydstranden, vorbei an dem schönsten Anwesen, das wir in Funen Lundsgaard Gods haben; davon träumen, es zu besitzen und dann im Wald zu enden. Bei diesem Spaziergang liebe ich die Gerüche vom Meer und dem Waldboden, die mich so glücklich machen.
  13. Dieser Person möchte ich nicht in der Sauna begegnen: Ich bin ziemlich open-minded und kann mir niemanden vorstellen, den ich nicht treffen möchte. Umgekehrt bin ich auch eine Expertin darin, in meine eigene Welt zu flüchten – also würde ich das wahrscheinlich tun, wenn jemand reinkäme, mit dem ich nicht sprechen wollte.
  14. Wenn Frauen sich gegenseitig unterstützen, … magic happens.
  15. Mein Rat an Gründerinnen / Frauen, die vom eigenen Unternehmen träumen: Frage Frauen um Rat, die Du bewunderst. Höre ihre Business Story, füge Deine Erfahrungen hinzu und stelle Dich – wenn Du bereit bist für zusätzliche Anstrengungen, um Dein Ziel zu erreichen. Es ist harte Arbeit – und es wird Dich erfüllen. Also sieh es eher als Lebensstil statt als Arbeit, dann erscheint es weniger hart.
Seelenruhige Raumatmosphäre schaffen – durch konsequent einfache Produkte
Versteckte Fluchten im Hell-Dunkel-Kontrast
Das Material immer im Fokus: Bambus, Rattan, Samt, Palmblätter …


Ein Ort mit natürlicher emotionaler Kraft – durch cleane, zeitlose Stücke mit Geschichte & Charakter

So klappt’s: Potential, Ressourcen, Commitment & ein schlechtes Gedächtnis

Herzlichen Dank, Tine, Trine und Charlotte für Eure offenen und ermutigenden Worte.

Die drei ganz unterschiedlichen Powerfrauen sind sich unter anderem darin einig: Eine erfolgreiche Unternehmerin werden wir ausschließlich mit einem klaren Commitment – nichts fällt uns einfach in den Schoß.

Hilfreich scheint dann und wann auch ein schlechtes Gedächtnis zu sein – nämlich was Niederlagen und schlechte Erfahrungen angeht: schnellstmöglich abhaken, lernen und weitermachen.

Und eines noch: Frauen gründen zwar seltener als Männer und sie brauchen auch länger für den Start, aber wenn sie sich für ihr eigenes Business entscheiden, gründen sie erfolgreicher und brechen seltener ab. (Quelle: FH Hannover)

Ihr habt eine Idee? Auf geht’s: Geschäftsmodell entwickeln, Businessplan ausarbeiten, Finanzierung klären und durchstarten.

Und denkt gerne hin und wieder auch an das Motto der Lean in-Bewegung – eine globale Community, die Frauen darin unterstützt, ihre Ziele zu erreichen:

Wenn Frauen Frauen unterstützen, erreichen wir unglaubliche Dinge.
Wenn Männer Frauen unterstützen, profitieren sie – und alle anderen auch.

Give Away, interior

Geliebtes Zuhause Adventskalender 2018 | Nr. 9

Die unschlagbar wandelbare, wunderbare Minibar + Gratisversand

Im Frühling Pflanzenbox, im Herbst Bücherkasten und zur Festsaison Minibar – keine wandelt sich ästhetischer als unsere kultige Plantbox von ferm LIVING.

Gemeinsam mit den mundgeblasenen Gläsern der preisgekrönten Ripple-Serie habt Ihr schon fast alles beisammen, was Ihr für einen gemütlichen Abend in guter Gesellschaft braucht.

Skål – feiert das Leben! ?

Und da es heute nur einen glücklichen Gewinner geben wird, schenken wir allen anderen den Versand: heute deutschlandweit versandkostenfrei! ✌️

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interior

Weihnachtstrends 2018: Die schönsten Dekoideen zum Fest

Die wichtigste Botschaft gleich vorweg: Bitte lasst uns alle entspannt bleiben.

Weihnachten ist kein Wettbewerb. Und beim Dekorieren können wir überhaupt nichts falsch machen – solange wir mit dem Herzen dabei sind.

Am besten also, wir alle bleiben einfach in unserer ganz persönlichen Stimmung:

Sagt unser Gefühl, dass in diesem Jahr alles so sein soll wie immer? Gewohnte Traditionen, vertraute Lieblingsdeko … vielleicht nur mit ein, zwei Neuheiten aufgepeppt? Wunderbar.

Oder aber können wir die alte Weihnachtsdeko nun wirklich nicht mehr sehen und dieses Jahr ist die Zeit reif – für neue Farben oder, besser noch, einen komplett anderen Stil? Auch fein.

Auf jeden Fall ist unser Zuhause an Weihnachten d a s Herzstück – drum lasst Euch von uns einfach die diesjährigen Deko-Trends zeigen, findet neue Inspiration und entscheidet dann selbst, was Ihr für Euer ganz persönliches weihnachtliches Strahlen braucht.

Auf geht’s – zu unseren 4 Weihnachtswelten 2018.

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Give Away, interior

Geliebtes Zuhause Adventskalender 2017 | Nr. 8

Jeden Tag neu erfinden: Türchen Nr. 8

Es gibt da diesen einen Adventskranz, den wir einfach das ganze Jahr über dekorieren.

Wir lieben ihn nicht nur wegen seiner Vielseitigkeit, sondern auch wegen seiner Natürlichkeit: An einem Lederband aufgereihte Kugeln aus unbehandeltem Buchenholz sorgen für den typisch skandinavischen Look.

Der Kerzenhalter String von ferm LIVING wirkt durch seine Schlichtheit – und zwar jeden Tag anders, wenn Du magst: Mal wie ein „richtiger“ Adventskranz im Kreis drapiert, mal als Gerade oder in Schlangenlinien gelegt.

Auf jeden Fall sieht er immer edel, hochwertig und modern aus.

Genau das richtige Geschenk für Dich, also. ? Weiterlesen

everyday, interior

Neues aus dem Kinderzimmer ?

Hallo Ihr Lieben,

nur noch ein paar Tage … dann wird mein Leben noch Mal völlig umgekrempelt und ich fange im wahrsten Sinne des Wortes wieder ganz von vorne an.

Die letzten neun Monate habe ich wie immer gerne Zeit in mein „Baby“ Geliebtes Zuhause gesteckt, ab nächste Woche dreht sich dann erstmal alles um den kleinen Bewohner. Weiterlesen

everyday, interior

Mein Tag in Farbe *heute Grün

Grün ja grün, sind alle meine Kleider. Grün ja grün, ist alles was ich mag… oh ja, auch wenn das mit der Kleiderordnung nicht ganz richtig ist, GRÜN liebe ich definitiv und umgebe mich unglaublich gern im Alltag mit dieser Farbe!

Vom Essen angefangen grünt es bei mir als Vegetarierin schon ziemlich in der Küche, aber auch dekorativ mag ich es gern Grün: Pflanzen, Vasen, Geschirr … Weiterlesen