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Frankfurter Grüne Soße … mal anders 🌱

Seit ich denken kann, gab es (und gibt es heute noch immer) bei uns zu Hause ganz traditionell am Gründonnerstag die Frankfurter Grüne Soße.

In meiner Jugend konnte man mich damit jagen … in den letzten Jahren jedoch esse ich den Klassiker aus Mainhatten leidenschaftlich gerne.

In die Frankfurter Grüne Soße, oder wie man mundartlich sagt Grie Soß, gehören sieben Kräuter: Schnittlauch, Kerbel, Petersilie, Borretsch, Kresse, Sauerampfer und Pimpinelle.
Die Saison beginnt offiziell am Gründonnerstag und dauert bis zum ersten Frost im Herbst. In Frankfurt Sachsenhausen endet die Saison natürlich nie. 😜

Die beste Qualität haben die Kräuter im Mai.

Als ich meine Ernährung auf vegan umgestellt habe, hatte ich erstmal ein Problem, denn der Hauptbestandteil neben den leckeren Kräutern sind Schmand und saure Sahne … Über die Jahre habe ich nun ein Rezept für vegane Frankfurter Grüne Soße entwickelt, was ich Euch heute gerne vorstellen möchte.

  1. Die Kräuter ganz ordentlich waschen, mit einem Küchentuch trocknen und dann ganz, ganz fein schneiden. (Man könnte natürlich auch eine Küchenmaschine nehmen, aber ich bilde mir ein, es schmeckt einfach besser, wenn man sie von Hand schneidet.)
  2. Avocados mit dem Zauberstab zu einer cremigen Masse verarbeiten.
  3. Die fein gehackten Kräuter unter den Sojajoguhrt mischen, außerdem die Creme Vega und die Avocadocreme dazugeben.
  4. Nun vorsichtig mit dem Zitronensaft abschmecken (nicht, dass es zu sauer wird), salzen und pfeffern nach Belieben.
  5. Ganz wichtig: Nun musst Du die Soße kalt stellen, für mindestens 2 Stunden.

Guten Appetit!

Liebe Grüße, Katja

Graues Geschirr von → RO
Schwarzes Geschirr von → Nicolas Vahe
Stoffserviette, schwarz/weiße Schale und Kräuterkörbchen von → TineK Home
Korb (in dem die Kartoffeln liegen) von → Bloomingville
Besteck vom Flohmarkt
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1 Kommentar

  • Antworten Lorena E. 21. April 2018 um 10:46

    Was gibts besseres als so eine richtig leckere frische grüne Soße? Mhh… einfach himmlisch. Auch wenn viele Frankfurter sagen, dass es klar vorgeschrieben ist, was alles in eine „Grie Soß“ rein darf und was nicht, so finde ich das vorgeschlagene Rezept echt vielversprechend. Für viele dürfen tatsächlich nur bestimmte Kräuter rein. Ich sehe das ein bisschen anders. Meiner Meinung nach darf jeder seine Grüne Soße so machen wie ihm es passt. Am Ende muss man es selber essen und wenn’s schmeckt, dann ist doch alles supi!

    Vor allem jetzt in der Frühlingszeit, wenn die Kräuter wachsen und gedeihen, mache ich sehr gerne Grüne Soße selbst. Wir haben einen enorm großen Garten mit entsprechendem Beet für Gemüse und Obst. Natürlich haben wir auch einen extra separaten Platz nur für Kräuter – ein Kräuterbeet. Da wächst alles, was man sich so vorstellen kann. Auch die Kräuter, die für eine echte „Grie Soß“ verwendet werden.

    Dieses Jahr wollen wir unseren Garten auch etwas umdekorieren und neugestalten. Viele der Gartenmöbel sind aufgrund von Witterung nicht mehr schön anzusehen. Beispielsweise will ich schon seit längerem so eine Gartenbank ohne Rückenlehne von CONTI in den Garten stellen. Es wäre ein toller Platz, um an einem schönen Sommertag ein tolles Buch zu lesen. Eventuell noch einen selbst gemachten Eistee dazu und der Tag wird perfekt.

    Vielen Dank nochmal für das tolle Rezept! Ich werde es auf jeden Fall ausprobieren. LG.

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